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Verona sehen und... finishen

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Zu einem echten Marathon-Highlight hat sich der Verona Marathon Mitte Februar entwickelt. Drei TriRunner waren mit dabei und finishten - hmmm, Konfuzius würde sagen "sehr solide".

 

Waren Start und Ziel im Vorjahr noch am extrem öden Messegelände Veronas angesiedelt, stand heuer erstmals die Arena di Verona im Mittelpunkt. Auch die restliche Laufstrecke in der 290.000 Einwohner-Stadt wurde großteils adaptiert und darf als äußerst gelungen bezeichnet werden. Knackpunkt des Einrundenkurses: eine knapp zweimal sechs Kilometer lange, windige Wendepunktstrecke entlang des Flusses Etsch von KM18 bis KM30. Umso schöner aber die letzten Kilometer durch das historische Zentrum. Furios das Finale: Auf den letzten 500 Metern wird durch die Arena di Verona gelaufen, das Ziel befindet sich direkt davor.

 

Sensationell: das Starterpackage. Für 40 Euro Startgeld gab's einen Asics Rucksack plus Laufjacke, Laufhandschuhe und Laufsocken. Dürftig dagegen die Zielverpflegung: Nach 42 entbehrungsreichen Kilometern steht einem der Sinn nicht nach Orangen, Bananen und aus die Maus.

 

Drei TriRunner stellten sich dieser marathonmäßigen Februar-Herausforderung: Heini Pilch, Judith Priglinger und Willi Holzleitner. Alle drei mit dem Ziel, ihre beim Bergamo-Marathon Anfang Jänner gelaufenen Mau-Mau-Zeiten zumindest ein bisschen nach unten zu frisieren.

 

Willi Holzleitner (er wanderte den Bergamo Marathon in 3:41) finishte seinen 56. Marathon in ausbaufähigen 3:31 und blieb damit klar unter der „magischen 3:50h-Marke“ (© Jürgen Koch): „3:41 im Jänner in Bergamo, 3:31 im Februar in Verona, beim Treviso Marathon im März wird’s eine Sub 3:20-Zeit, in Linz dann sub 3:10“, gibt Willi den weiteren Fahrplan für die nächsten drei Monate vor. Dass das insgeheime Ziel („in der Jahresbestenliste den Rainer Singer (3:24) überholen“), sei „schmerzlich, aber kein Weltuntergang. In Linz werd’ ich den Rainer vor mir hertreiben und es auf einen Zielsprint – wenn’s sein muss mit Rempeleinlage – ankommen lassen.“

 

Als zweitflotteste(r) TriRunner(in) im Ziel: Judith Priglinger mit 3:36 – und das, obwohl „Ich schon bei KM5 aufgeben wollte, nach ewigen Bauchkrämpfen. Aber irgendwie habe ich es dann doch ins Ziel geschafft."  Auch Judith gelang damit eine knapp fünfminütige Verbesserung im Vergleich zum Bergamo-Marathon.

 

Und Heini Pilch? Auch er blieb über fünf Minuten unter seiner Bergamo-Zeit und lief – gewohnt uhrwerkmäßig – einen gleichmäßigen Pace und legte mit 3:58 bei der Arena di Verona an: „Die neue Strecke ist ein Hit, besonders aufgefallen sind mir die vielen hübschen weiblichen Teilnehmer“. Nicht nur für Heini ärgerlich: „Das wirklich lästige Dauergequake der Italiener, selbst während des Laufs wird dauernd getratscht. Wenn ich plaudern will, gehe ich ins Resti, aber nicht zum Marathon, macht der mittlerweile 39-fache Marathonfinisher seinem (vernachlässigbaren) Ärger Luft.

 

Im März geht’s für das Trio mit dem Unternehmen „12 Monate – 12 Marathons“ in Treviso weiter, im April folgt Linz: There is no finish line...

 

Hier geht's zur Fotogalerie: LINK

 

Weitere Infos zum Verona-Marathon: www.veronamarathon.it

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