Trimm dich fit in Untermühl

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Der Nationalfeiertag ist der Tag der Bewegung. Eine Handvoll TriRunner nahm die Sache ernst, reiste bei leichtem Nieselregel ins beschauliche Dörfchen Untermühl, um am gleichnamigen Halbmarathon zu starten.



Ein Bericht von Christine Widmann.

Die Jungs von der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus Untermühl sind eine sportbegeisterte Gruppe. Neben Zillenbewerben und Sautrogspektakel richtet sie alljährlich auch den Donautal Halbmarathon aus, dem auch ein Volkslauf und eine Walkingtour angeschlossen sind. Als Termin dafür muss Österreichs Nationalfeiertag vulgo Trimm-dich-Fit-Tag herhalten. Mit lockeren Sprüchen, perfekter Betreuung und tadelloser Organisation gestalteten die Feuerwehrmänner optimale Rahmenbedingungen für die doch beachtliche Zahl an Läufern. Scheints wählen etliche Laufgranaten den Bewerb als Abschluss für ihre Halbmarathonsaison und in der Tat bietet sich die flache Laufstrecke  von Untermühl nach Obermühl und retour, stets entlang der Donau, gut als Saisonabschlusslauf an. Gewonnen hat den Bewerb zum xten Mal in Folge Franz Springer in einer Zeit von 1:11 h. Doch auch die Trirunner waren gut dabei.


AK Sieg für Alois Radlmayr

Die wohl beachtlichste Trirun-Leistung an diesem Tag erbrachte Kurt Rebhandl. Mit sehr viel Willen und Zielorientierung hat er sich im Laufe der letzten Monate Schritt für Schritt wieder aufgebaut und ist in Untermühl mit einer soliden Leistung zurückgekehrt in die Riege der sub 1:30 h Halbmarathonfinisher. Kurts Ziel ging auf, der Körper spielte mit und der Kopf hat ohnehin nie aufgehört daran zu glauben, richtig schnell laufen zu können. Bravo Kurt.

Ein richtig schneller Läufer ist auch Alois Radlmayr. Nach 1:17 h lief er in den Zielkanal ein. Das reichte in seiner Altersklasse (50) locker aus, um den ersten Platz zu belegen. Erneut auf sich aufmerksam machte Thorsten Roth. Mit lockerem Schritt unterbutterte er seine bislang beste Halbmarathonzeit beachtlich und erreichte in Untermühl die sehr gute Endzeit von 1:30 h. Carlos Mitteregger, schon des Längeren von Beinbeschwerden geplagt, schug sich wacker die Donau entlang. Ein etwas zu kecker Start machte sich zur Halbzeit tempomäßig bemerkbar, doch in Summe hat Carlos Leistung mit 1:34 h mehr als gepasst. Die TrirunnerIN vom Dienst war dieses Mal Christine Widmann. Auch sie hat nach einer langen Pause ihr Halbmarathon-Comeback beschwerdefrei gemeistert. Die 1:38 h Endzeit reichten sogar fürs Stockerl: Platz 2 in der AK 40. Wolfgang Ursprung hat in Untermühl das umgesetzt, was er schon lange wollte: Einen Bewerb gemütlich rennen. Kurz nach seiner neuen Marathon- und 10k-Bestzeit sagen die schon leicht saisonmüden Ursprung-Beine leise DANKE für das pomalige Untermühler-Lauftempo. Andreas Stöckl musste nach dem anfänglich sehr zügigen Tempo auf den Puls hören und einige Sekunden auf den Kilometer nachgeben. Nach 1:43 h gehörte aber auch er zu den glücklichen Finishern.


Untermühl – eine gute Sache

Der Untermühler Donautal Halbmarathon ist eine überaus gemütliche Lauf- und Walkveranstaltung. Für den begeisterten Läufer ist Untermühl ein optimaler Sommersaisonabschluss und gleichzeitig der perfekte Auftakt für das Wintertraining. In jedem Fall großes Lob gebührt den Veranstaltern. Sie alle sind ehrenamtliche Feuerwehrleute, die sich in ihrem zweiten Ehrenamt auch noch für den Sport engagieren. Hut ab vor so viel Einsatz – wahre Helden eben, denen das Bier schlussendlich ebenso gut geschmeckt hat, wie den Läufern (Trirunnern).

Alois und Christine: Wettstrahlen in Untermühl.


Alois Radlmayr empfängt den verdienten Siegerpokal


Das entspannte TriRun-Packl beim Wirtn.



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