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Bike Alpen-Überquerung mit TriRun-Beteiligung

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Von 25. Juli bis 2. August 09 machte  sich eine knapp 20-köpfige Gruppe daran, die bekanntesten Alpenpässe in Frankreich, Italien und der Schweiz mit dem Rennrad zu überqueren.

 

(Ein Bericht von Joe Fleischanderl.) Die TriRunner Andreas „Lance" Stöckl und Joe „Is no weit?" Fleischanderl stellten sich der Herausforderung. Über die grandiose Bergkulisse bei perfektem Wetter könnte man sich seitenlang auslassen (siehe Fotos), tatsächlich liegt man abends schlaflos im Hotelbett und versucht, die Eindrücke irgendwie zu verarbeiten. Mit Gleichgesinnten einen Col de Galibier oder Alpe d´Huez zu bezwingen gehört sicher zu den Höhepunkten im Leben eines Ausdauersportlers. Von dem anschließenden Radler-Umtrunk und den stundenlangen Abfahrten ganz zu schweigen.

 

Aus sportlicher Sicht darf man getrost von einer Herausforderung sprechen, ca. 16.500 Höhenmeter und ca. 800km in 7 Tagen ohne Ruhetag (hätte man machen können, wollte man aber nicht bei dem Wetter) sprechen eine klare Sprache. Andreas und Joe absolvierten beide das volle Programm (das schaffte nur die Minderheit), wobei Andreas ohne großen Substanzverlust finishte, Joe ca. 2 kg wertvolles Körperfett einbüßte und derzeit noch Panikattacken bekommt, wenn sich ein Rennradsatttel seinem gebeutelten Sitzfleisch nähert.

 

In Alpe d´Huez kam man gerade recht zu einem Triathlon mit großem Teilnehmerfeld - nach 2,2km Schwimmen, 115km Radfahren (mit Bergankunft in Alpe d´Huez) und einem Halbmarathon, (und das bei gemessenen 43 Grad im Steilstück) kann man sich vorstellen, in welchem Zustand manche Athleten schon auf der Radstrecke zu Fuß unterwegs waren.

 

Raddefekte gehören bei Touren wie diesen dazu, vor Allem Fahrer mit Körpergewicht > 80 kg schafften es mehrmals, in den Bergab-Passagen die Laufräder durch Bremsen so aufzuheizen, dass die Schläuche schmolzen - Unfälle oder gar Verletzungen gab es jedoch nicht, Radfahrer ist man in dieser Region gewohnt, entsprechend unkompliziert ist der Umgang der Verkehrsteilnehmer miteinander.

 

Organisiert wurde die Tour von Peter Handstanger (www. rad-touren.at), es ist großartig, wenn immer ein Servicefahrzeug (Bus) mit dabei ist und man sein Zeug inkl. Wasser und trockener Kleidung unter Tag griffbereit hat. Um Organisatorisches braucht man sich nicht kümmern (will man nach 8 Stunden am Rad auch nicht mehr), Zimmer und Radkeller sind gecheckt. Auch preislich ist man in der Gruppe sicher günstiger unterwegs, gerade in Frankreich werden für Hotels mittleren Standards Fantasiepreise verlangt - und freundlich ist man auch nicht immer.

 

Fazit: ein sehr empfehlenswerter Radevent der Sonderklasse, den man umso besser genießen kann, je besser die Form am Rad ist, zukünftige Übertragungen von Tour de France Etappen werden angenehme Deja-Vu-Erlebnisse bringen...    

 

Fotos von der Alpenüberquerung gibt's HIER

 

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