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TriRun-Trainingscamp 2010 in Fuerteventura

(18 abgegebene Stimmen, mittel: 4.56 von 5)


Unter der organisatorischen (und auch sportlichen) Leitung von Werner Labner fand vom 4. bis 13. März das diesjährige TriRun-Trainingslager auf der Kanareninsel Fuerteventura statt. (Ein Bericht von Joe Fleischanderl).

 

Drei Tage Regenwetter hat man durchschnittlich auf Fuerte im Monat März zu erwarten - kein einziger davon störte unseren Aufenthalt; wenn Englein reisen... Ebenfalls typisch für die Kanaren ist der Wind, an den man sich gewöhnt, etwas Erfahrung am Rennrad sei aber empfohlen, gerade manch leichtgewichtige weibliche Teilnehmer liefen immer wieder Gefahr, in den Straßengraben geweht zu werden oder im Gegenwind „einzugehen", aber auch die Damen genossen die idealen Temperaturen und die hochwertigen Carbon-Leihräder der Marke Specialized. Die durchschnittlichen KM-Leistungen am Rad dürften so zwischen 500 - 800 km gelegen haben (neben Schwimm- und Lauftraining), aufgrund der Windverhältnisse mehr als es sich vielleicht anhört.

 

Das Hotel überzeugte mit 50m-Becken und Frühstück am Pool unter Palmen, romantischen Fischerdorf inklusive, das Programm für mitgereiste Nicht-Radfahrer ebenfalls überdurchschnittlich (Yoga, Aerobic, Stretching, Pilates etc.), toller Strand und Schwimmen im Meer bei über 20 Grad inbegriffen.

 

Nachfolgend seien die (subjektiv) größten Leistungen der Teilnehmer genannt:

  1. Der größte „Trainingsfortschritt" fand in der Familie Labner statt - Töchterchen Ella machte unter dem Applaus der versammelten Trainingsgemeinschaft die ersten Schritte ohne fremde Hilfe
  2. Der Titel „Schönster Sonnenbrand" geht an Markus Kasticky, der beim Geburtstagfeiern mit Freundin Silvia die Sonnencreme gegen eine Flasche Sekt tauschte und umgehend dafür bestraft wurde - mit Aloe Vera wurde Schadensbegrenzung betrieben
  3. Härtester Trainierer der Runde sicherlich Heinz Haindl, dem mit seinem „degenerativen" Ausdauertraining teilweise die Trainingspartner abhanden kamen (sogar Stefan Mayr), am Abend war aufgrund der guten Stimmung aber sogar bei ihm Urlaubslaune zu verzeichnen, Textsicherheit bei Abba-Liedern inklusive, Trirun gratuliert...
  4. Wolfgang Nuspl und Joe Fleischanderl stellten sich (natürlich völlig uneigennützig) in den Dienst der guten Sache und wechselten sich als Frauen-Betreuer ab - Problemlösungskompetenz in den Disziplinen „Ich muss aufs Klo obwohl es hier keine Bäume und Sträucher gibt", „Ich bin müde obwohl es noch 25km bis nach Hause sind" oder „da waren Shops mit Handtaschen und so ein liebes Cafe, da müssma reinschauen" waren gefragt. die Damen zeigten sich angsichts der Rücksichtnahme durch die geduldstechnisch manchmal geforderten Herren beeindruckt.
  5. Stefan Mayr, der durch die hohe Anzahl von weiblichen Teilnehmerinnen möglicherweise Bedenken bezüglich der Trainingsmoral gehabt hatte, zeigte die gewohnte Härte bei männlichen Kollegen (z.B. geschätzte 30 Sekunden Aufenthaltsdauer an Tankstellen für Getränkekauf, Ungeduld bei Fotopausen an so sinnlosen Plätzen wie dem höchsten Punkt der Insel) zeigte aber bei den Damen viel Verständnis, gab Trainingstipps und motivierte bei Trainingsunlust. Manche behaupten, er ließ sich sogar um den Finger wickeln, als ihn die weibliche Aloe-Vera-Hysterie ansteckte und er sich die hochwertigste Aloe-Vera-Sportlotion extra intensiv (zum Preis eines chinesischen Kleinwagens) aufschwatzen ließ. Einen Erfahrungsbericht von Stefan zu diesem (hoffentlich) ganz neuen Körpergefühl werden wir gelegentlich einfordern ;-)
  6. Großes Kompliment an die versammelte Herrenriege, die sich beim abendlichen Bier dem sexuellen Angriff einer enthemmten, betrunkenen Norwegerin gegenübersah - trotz eindeutig zweideutiger Angebote war man sich seiner Verantwortung (oder der großteils mitgereisten Frauen und Freundinnen) bewusst und ließ das süße Ding abblitzen -  Trainingslager ist halt Trainingslager...

 

Fazit: von Werner Labner organisierten Trainingslagern kann man sich blind anschließen, da passt einfach alles und Wintereinbrüche lassen sich auf den Kanaren ganz wundervoll aussitzen...

HIER gehts zur Fotogalerie!

 

Ein Bericht von Josef Fleischanderl

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