
Acht TriRunner in Cesenatico
30. März 2010
Acht TriRunner (Andi Konrad, Harald Sommer, Horst Wallner, Mandi Kreindl, Mike Scheuringer, Stefan Kogler, Thorsten Roth u. Wolfgang Ursprang) brachen in der 3. März-Woche nach Cesenatico auf.
Mit dem Ziel, ein einwöchiges Rad-Training zu absolvieren und dem vermeintlich schlechten Wetter in Österreich (das sich dann mit Sonnenschein und plus 25 Grad! entpuppte) zu entfliehen. Das Wetter in Cesenatico ? naja - so um die 15 Grad, etwas bedeckt, trüb, leicht windig aber spätestens zu mittag blinzelte die Sonne immer wieder raus und vom Regen blieben wir auch verschont. Und schließlich waren wir ja zum Radfahren gekommen und nicht zum Schinden von fauler Urlaubs-Bräune!
3 von uns (Mike, Mandi und Horst) brachen bereits freitags früh mit dem Auto Richtung Tarvis auf um dort bereits einige heftige Höhenmeter rauf bis zu einer stark frequentierten Langlaufloipe!! zu sammeln. Gerüchten zufolge soll dann im Quartier am 2.Tag der Grappa so gut geschmeckt haben, daß die Kondition der 3-köpfigen Rad-Crew tags darauf etwas zu wünschen übrig ließ. Großes Zusammentreffen dann aller Tri-Runner am Montag abend im Hotel Riz*** (supergünstiger Preis, tolles Nudelbuffet bis 17 h und 7 Euro Aufzahlung für Gratis-alkoholfreie Getränke an der Bar und tägliches Reinigen der Sportbekleidung (gel Thorsten:) - die sich ganz leicht bezahlt machen). Tags darauf dann gleich die starke Tour rauf nach San Marino - über 600 Höhenmeter aber ein wunderschöner Anstieg, für den sich die Strampelei lohnt und schließlich hat man auch nicht immer die Möglichkeit innerhalb eines Tages gleich einen eigenen Staat zu erradeln.
Die folgenden Tage bildeten sich - je nach Interesse (Laufen, Radfahren) u. Leistungsstärke - einzelne kleine Gruppen, um den täglichen, persönlichen Sport-Plan zu erfüllen. Erwähnenswert die 160 km Rad-Tour von Mike und Mandi über 4 Berge und jener italienischer Rennradfahrer, denn Mike (lt. Erzählung von Mandi) zuerst höflich um den Weg gefragt hat, um ihn dann - als dieser gewagt hat sich im Windschatten von Mike anzuhängen - mit über 40 km/h auf der Geraden und bergauf abzuschütteln, so daß der arme Italiener bei der nächsten Steigung völlig entnervt vom Rennrad abgestiegen ist. Nur Mandi - immer wieder angetrieben vom Weizenbier als für ihn optimalen Energie und Elektrolytleiter (daher hat er sich meistens auch schon am vorabend an der Hotel-Bar einen dementsprechenden Energiespeicher aufgebaut - die Getränke-Abrechnung wollen wir aber an dieser Stelle nicht veröffentlichen) - ließ sich von Mike´s Tempo nicht abschütteln und kehrte gemeinsam mit ihm abends ins Hotel Riz zurück. Auch die anderen Teilnehmer zog es nach dem Abendessen stets an die Hotel-Bar um einen Grappa "grande" (der mehr als "grande" war) od. ein, zwei oder drei...Bierchen zu genießen.
An dieser Stelle auch ein großes Danke an den Barkellner bzw. Nachtportier, der dafür gesorgt hat, daß auch wirklich alle von uns - selbst zur späten Stunde - noch auf auf das Zimmer gefunden haben (Namen werden aber an dieser Stelle aber keine erwähnt!). Danke auch an Andi, der sich um die Routenplanung angenommen hat und auch bei Gegenwind zumeist vorausgefahren ist (daß sich der Autor dieser Zeilen dezent im Windschatten zurückgehalten hat, braucht ebenfalls nicht erwähnt werden).











