Crosslaufmania in Enns

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Am 11.03. war der Ennser Schloßpark fest in der Hand der Crossläufer, standen doch die österreichischen Crosslaufmeisterschaften und eine Medaille für TriRun am Programm.

Von den Nachwuchsklassen (U14 m/w) bis zu den alten Haudegen wurden um Medaillen und Platzierungen gekämpft. Und dass Crosslaufen Kampf pur bedeutet, kann jeder nachvollziehen, der schon mal solche Bewerbe bestritten hat. Das Wetter war typisch crosslaufmäßig: die Sonne versteckte sich hinter einer dicken Wolkendecke, dazu gabs ordentlichen Wind und Temperaturen um die 5 Grad. Das Terrain war jedoch gut zu belaufen, zumindest noch im 1. Lauf (Masters M50 und älter), der bereits um 9 Uhr mit TriRun-Beteiligung stattfand.

Alois Radlmayr befand sich nach dem Start in einer 5-Mann-Spitzengruppe, die jedoch relativ rasch auf 3 Mann schrumpfte. Nach einer von 6 Runden a 1km ging der Tiroler Josef Scharmer an die Spitze, dicht gefolgt vom Wiener Manfred Gigl und Alois Radlmayr. Was folgte, waren ständige Tempo- und Rhythmuswechsel auf einem Kurs, der einfach keine Verschnaufpausen zuließ. Ständig gings bergauf und bergab, eine enge Kurve jagte die nächste. Alois Radlmayr hängte sich so gut es ging am Führungsduo an, musste aber anfangs der 5. Runde dem Tempo Tribut zollen und die Führenden ziehen lassen. Die matchten sich noch ordentlich und schließlich entschied Scharmer im Zielsprint das Rennen vor Gigl. 

Den Vorsprung auf die Verfolger war groß genug und so konnte Alois Radlmayr den 3. Rang (von 11 in der M50) routiniert nach Hause laufen. Eine Medaille gleich beim 1. Meisterschaftsrennen in der Saison für TriRun, so kanns ruhig weitergehen. 



PS: Wie Crosslaufen wirklich geht, hat der Schreiber dieser Zeilen nicht mehr live erlebt, jedenfalls holten sich die Spitzenläufer Andreas Vojta den Titel über die Kurzstrecke und Günther Weidlinger den Titel über die Langstrecke.


Autor: Alois Radlmayr